Orange als Signalfarbe

Gepostet Von am 2015-10-15


Überraschung! Auch ich wurde gebeten im Zuge der Blogparade Augsburg einen Post zu verfassen. Heute steht deshalb das Unternehmen „KUKA“ im Fokus.

Vielleicht kurz vorab ein paar Eckdaten: Die Firma KUKA wurde 1898 von Johann Josef Keller und Jakob Knappich gegründet. Ursprünglich produzierte das Unternehmen kostengünstige Haus- und Stadtbeleuchtungen, Automobilscheinwerfer und Haushaltsgeräte wie Strick- und Schreibmaschinen. Die Strickmaschine kann man im Übrigen heute im Augsburger Textilmuseum, dem tim, bewundern.

Die ersten Schweißzangen folgten und nach dem zweiten Weltkrieg beginnt die Fertigung, dank des erlangten Füge-Know-Hows, von größeren Behältern für Fahrzeugaufbauten. KUKA ist also Mitte der 60er Jahre Marktführer bei Kommunalfahrzeugen in Europa – hier erstmals in Orange.
Dennoch konzentriert sich das Unternehmen auf automatische Schweißanlagen.
Der Erfolg gibt KUKA Recht. Bis heute sieht man in vielen Produktionen die orangenen Roboter. Richtig, der Kollege Roboter in der Produktion ist Orange. Bewegliche Anlagenteile müssen immer eine Signalfarbe haben. Also ist bei uns fast alles orange.
Das ist praktisch im Bereich Sponsoring, so fällt das Logo beim FCA auf dem Rasen oder beim AEV auf dem Trikotärmel immer ins Auge. Aber auch auf Messen erkenne ich meine Kollegen immer sofort an den leuchtenden Krawatten und Tüchern.

 

Signalfarbe OrangeSignalfarbe: KUKA fällt auf.
Das erste mal bewusst wahrgenommen habe ich die wiedererkennbare Signalfarbe beim Augsburger Firmenlauf. Von Jahr zu Jahr nehmen mehr daran teil und so kam es, dass alle teilnehmenden KUKAner in diesem Jahr insgesamt eine stolze Kilometerzahl von 3.350 Kilometer liefen – alles in orange, versteht sich von selbst. Wer an der Strecke stand und zugejubelt hat, wusste genau wann er die Ratsche zu drehen hatte, denn orange fällt auf und sieht man schon von weitem.
Auch privat treffe ich immer wieder Kollegen, die ich nicht kenne, dafür aber erkenne. Sei es im Supermarkt beim Einkaufen, beim Sonntagsspaziergang durch den Wald, auf dem Plärrer und Co. oder sogar jwd (janz weit draußen – kleiner hängengebliebener Berliner Slang ;-)) beim Wandern am Tegernsee. Die Kollegen sind leicht zu erkennen am KUKA Rucksack oder an der Softshelljacke.

Neulich erzählte mir eine Kollegin sie wohne seit Jahren Tür an Tür mit einem Kollegen und wusste es gar nicht. In der Tiefgarage stellte sie fest, dass das Auto nebenan KUKA-Kennzeichenverstärker hatte, so kam man ins Gespräch. Nun fahren sie des Öfteren gemeinsam in die Arbeit, wenn der Schichtplan passt.

KUKA FanshopBei knapp 5.000 Mitarbeitern in Augsburg ist immer einer unterwegs in Deiner Nähe. 😉 Seit ein paar Monaten gibt es auch für „Nicht“-KUKAner den KUKA-Fanshop. Hier kann man dann irgendwie Teil der großen KUKA-Familie werden.
http://www.kuka-fanshop.de/

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