Technologie


Interview mit dem Gewinnerteam RAS: Warum sollten Ihrer Meinung nach junge Forscher am KUKA Innovation Award teilnehmen? Auf jeden Fall macht es sehr viel Spaß. Einer der Hauptvorteile ist es zudem, dass man fast zwei Wochen mit Forschern aus der ganzen Welt und Roboter-Experten von KUKA zusammenarbeitet. Außerdem wird durch die Auszeichnung die technische Bereitschaft der Innovation beschleunigt. Eine Innovation, die kontinuierlich auf einer Messe stattfindet, ist etwas ganz anderes. Man kann diese nicht mit einer Innovation in einem Labor vergleichen. Die Videos der KUKA-Produkte sind mit herausragender Qualität von Experten gemacht und junge Forscher können diese als Werbung für ihre Innovation ebenso für die nächsten Jahre nutzen. Des Weiteren erhält man durch viele Diskussionen mit möglichen Nutzern und weltweit führenden Roboterforschern wertvolle Rückmeldungen, mit denen Forscher ihre Innovationen weiter verbessern können.   Was war für Sie der aufregendste Moment während des Wettbewerbs? Der Moment direkt vor der Ankündigung des Siegers war natürlich der aufregendste Moment während des Wettkampfes. Jedes Team hat sehr hart gearbeitet und viel Zeit investiert, um den KUKA Innovation Award zu gewinnen. In diesem Moment war es völlig unvorhersehbar wer von ihnen gewinnen wird, da sie alle würdige Gewinner sind.   Was hat sich für Sie seit dem Gewinn des Innovationspreises im April 2017 verändert? Unser Ziel ist es, den Airbag von der Forschung in den Markt zu bringen, um die menschliche Roboterkollaboration sicher zu stellen. Der KUKA Innovation Award ist einer der besten Beschleuniger, den man sich vorstellen kann, um dieses langfristige Ziel zu erreichen. Die Messe und die wertvolle Präsentation unserer Idee im KUKA-Stand führten zu vielen nützlichen Diskussionen und Kontakten möglicher Kunden. Diese Auszeichnung hat unsere Innovation definitiv angetrieben.   VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte... Mehr
„Mit Abt haben wir einen Partner, der innovativ und genau wie wir technologisch sehr anspruchsvoll ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ -KUKA-CEO Dr. Till Reuter nach der Vereinbarung mit ABT-Chef Hans-Jürgen Abt.- Die Formel-E basiert lediglich auf reinen Elektromotoren und gestaltet somit technisch neue Wege mit dem Ziel sparsamer, umweltfreundlicher und nachhaltiger zu arbeiten. Damit wurden neue Maßstäbe im Motorsport gesetzt, die sich in kurzer Zeit als attraktive Rennserie bewiesen. Eine weitere Besonderheit der E-Motoren liegt darin, dass sie viel effizienter arbeiten. Mit einem Wirkungsgrad von ca. 100% der E-Motoren liegt er deutlich über dem der Formel-1 Motoren. Diese Ziele und technologischen Herausforderungen sind in der KUKA AG wiederzufinden, weshalb sich Daniel Abt als optimaler Partner für die KUKA AG erweist. Seit Februar 2017 wird er von KUKA gesponsert. Diese Partnerschaft wird durch das KUKA Logo auf der Nase des ABT Schaeffler FE02 sowie in der Box symbolisiert. Daniel Abt gehört mit seinen 23 Jahren zu den jüngsten deutschen Piloten und geht mit der Startnummer 66 ins Rennen. Bei dieser innovativen Technologie sieht Daniel Abt vor allem die clevere Nutzung der verfügbaren Energiemengen als neue Herausforderung der Formel-E. Er gehört zu den beliebtesten Piloten des Rennsports, vor allem durch seine stets offene und freundliche Art. Bereits in der zweiten Saison erregte er durch seine drei erreichten Podiumsplätze Aufsehen. 2009 gewann er die ADAC Formel Masters und 2010 wurde er Vize-Meister in der Formel 3. Ein Highlight der Rennsaison war der erreichte zweite Platz in Berlin. Am kommenden Wochenende (10./11. Juni) finden die Saisonläufe sieben und acht der Elektro-Rennserie in Berlin statt. Daniel Abt reist mit seinem deutschen Team ABT... Mehr
Frank Klingemann, CEO KUKA Systems GmbH und Market Owner Automotive, über neue Herausforderungen der Zukunft zwischen Konsumverhalten und Geschäftsmodellen und welche Markttrends Industrie und Wirtschaft prägen: Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändern das Konsumverhalten der Verbraucher und somit die Wertschöpfungskette. Dies stellt die Industrie vor die Herausforderungen einer ungewissen Zukunftsentwicklung und damit vor die Anforderung, flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren zu können. Diese Flexibilität können wir unseren Kunden bieten, um ihnen damit Spielraum für neue Geschäftsmodelle zu eröffnen. Unsere neuen Produktionskonzepte greifen dies auf und kombinieren unsere Erfahrungswerte mit neuen Technologien. KUKA realisiert bereits seit vielen Jahren Betreibermodelle in der Automobilbranche und zeigt damit den Weg zu wirtschaftlichen, skalierbaren und intelligenten Fabriken. Auf diese Weise haben wir bereits über zwei Millionen Karosserien gefertigt.   » E-Mobilität ist mehr als eine neue Antriebsart, sondern vielmehr fester Bestandteil unseres Mobilitätsverhaltens in der Zukunft. « Mensch-Roboter-Kollaboration, Konnektivität und zukunftsweisende Hard- und Softwarelösungen ebnen unseren Partnern den Weg, damit sie ihren Kundenanforderungen gerecht werden können. So bieten wir beispielsweise im Bereich E-Mobility ein umfängliches Lösungsportfolio – vom wandlungsfähigen Karosseriebau über Batteriemodulfertigung bis hin zu Montageanlagen für den E-Antriebsstrang. E-Mobilität ist mehr als eine neue Antriebsart, sie ist vielmehr fester Bestandteil unseres Mobilitätsverhaltens in der Zukunft. Der Paradigmenwechsel weg vom Besitz und hin zu Mobilitätskonsum bildet die Basis für neue Geschäftsmodelle. Verschiedene Ausprägungen der Markttrends sind nicht nur in der Automobilbranche, sondern in allen Branchen zu spüren. Unsere Experten entwickeln kundenindividuelle Lösungen, um Ihre neuen Geschäftsmodelle erfolgreich zu machen. Überdies liefert KUKA bereits heute Lösungen für zukünftige, servicebasierende Geschäftsmodelle, bei denen Vernetzung und Flexibilität die Enabler sind. Mithilfe von Transparenz und Durchgängigkeit der Daten... Mehr
KUKA Tech-Day bei Changan Automotive
Kürzlich veranstaltete KUKA Systems einen Tech-Day bei Changan Automobile. An diesem Tag ging es um Themen wie die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen und was Industrie 4.0 für KUKA bedeutet. Etwa hundert Teilnehmer der Changan Commercial Vehicle and Passengers Vehicle Co. Ltd. besuchten die Veranstaltung. Die Hauptredner der Veranstaltung Wang Jiangbing, CEO von KUKA Systems China und die Kollegen von KUKA Robotics, KUKA Industries und Swisslog stellten intelligente Lösungen in der Automobilindustrie vor. Wang Jiangbing erklärte was Industrie 4.0 für KUKA bedeutet und freut sich auf die zukünftige Entwicklung der Automobilindustrie. Die KUKA Robotics, KUKA Industries und Swisslog Kollegen stellten die neue Generation der Robotertechnik, Laserschweißtechnik und hochautomatisierten Logistiklösungen vor. Das KUKA Systems BS Vertriebsteam erklärte die technischen Vorteile der Aluminiumlegierungslösung bei der Gewichtsreduzierung von Karosserien. Standard-Produkte, darunter KS HOQ und KS Framer waren ebenfalls ein Thema des Events. Changan Automobile ist eine führende chinesische Automobilmarke, die in den letzten Jahren stark an Wachstum gewann. Aufgrund der rasanten Entwicklung begrüßt Changan fortschrittliche Technologie- und Automatisierungslösungen von Lieferanten wie KUKA. Diese Veranstaltung vertiefte die Zusammenarbeit zwischen Changan Mitarbeitern und KUKA und förderte die intensivere bilaterale Zusammenarbeit. Das Publikum schätzte den Informationsaustausch des Tech-Day sehr. KUKA Systems China sieht den Tech-Day als neue Möglichkeit zur verstärkten Interaktion mit Kunden. Auf diese Weise verstehen unsere Kunden nicht nur die Kernkompetenzen von KUKA besser, sondern lernen auch die KUKA Automationslösungen besser kennen. KUKA China freut sich auch in naher Zukunft auf weiteren intensiven Informationsaustausch mit Kunden. VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 0.0/5 (0 votes... Mehr
„Reibschweißen, ein Verfahren mit Zukunft“ – Schon im Jahre 1966 warb KUKA mit dem Slogan und sollte damit Recht behalten. Schnell, sicher und wirtschaftlich: Charakteristika, die das Verfahren auszeichnen und bis heute unverzichtbar machen. Vor allem die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe sprechen für die Technologie. KUKA erkannte die Vorteile des Reibschweißens schon sehr früh und entwickelte den Prozess über die Jahre weiter. Heute kann das Augsburger Unternehmen auf eine 50-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Reibschweißen 4.0: Alles andere als verstaubt „Oft wirkt der Begriff Reibschweißen etwas verstaubt“, sagt Walter Weh, Division Head Advanced Welding Solutions von KUKA Industries. „Die Technologie ist das aber auf keinen Fall.“ Seit fünf Jahrzehnten entwickeln und verbessern die KUKA Experten den Prozess. Von der ersten Doppelkopfmaschine für Gelenkwellen für Daimler in den 1970er Jahren bis zur modularen Reibschweißmaschine KUKA Genius. „Wir orientieren uns an den Marktbedürfnissen, gehen mit der Zeit und können durch unsere jahrelange Erfahrung und Expertise im Reibschweißen für jeden Kunden die passende Lösung finden“, sagt Weh. Der Automationsspezialist KUKA Industries hat Industrie 4.0 frühzeitig in den Reibschweißmaschinen berücksichtigt, um seinen Kunden Lösungen für nachhaltige Produktivitätserhöhungen zu bieten. Mit einer vollständigen Integration der Reibschweißmaschine in das Produktionsnetz, lässt sich eine höhere Produktivität erreichen. Dank dieser digital vernetzten Prozesse wird es möglich Produkte flexibler, energieeffizienter, ressourcenschondend und individueller herzustellen. Alle Prozessdaten werden von der KUKA PCD (Process Control and Documentation)-Steuerung numerisch überwacht und elektronisch archiviert und stehen daher für weitere Analysemöglichkeiten z.B. in Cloud-Systemen zur Verfügung. Das ist die Basis für die Umsetzung von Industrie 4.0 und schafft somit nachvollziehbare Qualität und Datentransparenz. Der sichere Umgang mit großen Datenmengen spielt dabei eine grundlegende Rolle, ebenso wie... Mehr
Sie haben alle Tests bestanden, jetzt dürfen sie offiziell im VW-Werk in Wolfsburg mit anpacken: Ein Exemplar der mobilen Kleinstanlage KUKA flexFELLOW unterstützt dort seit Anfang 2016 die menschlichen Kollegen in der Serienproduktion des Golf – und das ganz ohne Schutzzaun. Denn hier wird die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in einem fahrzeugbauenden Werk der Marke Volkswagen umgesetzt. Die Verschraubung der Pendelstütze in der Triebsatzvormontage ist eine ergonomisch ungünstige und anstrengende Routinearbeit. Denn das Bauteil, das bei Lastwechseln des Motors das Pendeln verhindert, liegt unterhalb vom Triebsatz – und damit an einer für den Menschen schwer zugänglichen Stelle. Ein typischer Anwendungsfall für Roboterapplikationen, die darauf ausgelegt sind, mit Menschen zusammenzuarbeiten und sie bei solchen Arbeiten zu entlasten. VW begann ab Mitte 2015, den Prototyp einer solchen Automationslösung zu testen – das Modul „bolt“ aus der KUKA flexFELLOW-Familie, basierend auf dem Leichtbauroboter LBR iiwa. Dabei handelt es sich um ein Komplettsystem für die Automatisierung manueller Schraubprozesse. Der große Vorteil der mobilen Kleinstanlage: Sie lässt sich nach Bedarf manuell an verschiedene  Einsatzorte bringen. Anlagen lassen sich in fünf bis zehn Minuten in Betrieb nehmen, ohne dass die Linie aufwändig um- oder abgebaut werden muss. Im Kompetenzzentrum Technik und Innovation (KTI) im VW-Werk Wolfsburg wurde der KUKA flexFELLOW-bolt drei Monate erprobt und unter produktionsnahen Bedingungen zur Serienreife geführt. Seit Mitte Mai 2016 entlasten zwei Einheiten ihre menschlichen Kollegen an der Motorenaufrüstlinie für den Golf. Berührungsängste seitens der Mitarbeiter gab es keine. Dafür können Mensch und Roboter nun ihre jeweiligen Stärken voll ausspielen. Das Ergebnis: eine verkürzte Fertigungszeit. Ergonomische, effiziente und sichere Montage Die Komponenten für die Triebsatzmontage werden von fahrerlosen Transportsystemen (Automated Guided Vehicle, AGV)... Mehr
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