Film, Fernsehen oder ein Hochglanzmagazin?

Gepostet Von am 2011-10-07


Das Filmteam rückt eine die Magnetarc Anlage ins rechte LichtFoto- und Filmaufnahmen rücken Produkte und Anlagen ins beste Licht

Licht an, Kamera läuft, und „Action“. Die Anlage ist startklar und die Aufnahmen können beginnen. Alles ist sauber aufgeräumt, Bauteile liegen bereit und die Inbetriebnehmer sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Immer wieder sind Teams zu Foto- oder Filmprojekten im Haus oder beim Kunden. Nicht zu verwechseln mit den Fernsehteams, die für bekannte Sender arbeiten. Es handelt sich um speziell beauftragte Firmen, die die Produkte und Anlagen ins rechte Licht rücken. Projektdokumentationen, technische Highlights und Neuigkeiten, aber auch einfach nur „schöne“, besondere Zellen oder Anlagen sind Ziel der Aufnahmen. Diese werden nicht nur vom Marketing für PR und Werbezwecke, sondern auch für Projektteams zur Dokumentation verwendet.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Im Vorfeld ist es notwendig, dass zwischen Fachabteilung, Marketing und gegebenenfalls dem Kunden geklärt wird, welche Prozesshighlights, Besonderheiten und Themen aufgenommen werden sollen. Während der Inbetriebnahmephase, in der der Zeitfaktor eine große Rolle spielt, ist es oft schwierig ein geeignetes Zeitfenster für die Aufnahmen zu finden. Die Anlage muss im Automatikbetrieb laufen und ausreichend Bauteile sollten zur Verfügung stehen. Ein Film, in dem die Anlage steht, ist nicht verwendbar, da mehrere Prozesszyklen ohne Störungen aufgenommen werden müssen. Im fertigen Schnitt mit Zwischeneinblendungen von Details und technischen Highlights muss die Anlage sozusagen „in Produktion“ fahren.  Bevor das Material zum Kunden zur Freigabe geht, muss es gesichtet, geprüft und eventuell angepasst werden.

Abstimmung mit strengen Auflagen
Interessanter als die Testaufbauten im Haus, aber sehr viel aufwändiger, sind Aufnahmen beim Kunden. Eine (Teil-) Anlage in der Gesamtheit, eingebettet in die Produktion, aufzunehmen macht die Leistungsfähigkeit unserer Komponenten und Anlagen erst deutlich. Der Vorteil für die Aufnahmen beim Kunden ist, dass man mehrere Zyklen hat um die Bilder oder Filme zu erstellen, wobei die laufende Produktion nicht unterbrochen werden darf.

Die Arbeitsresultate sind oft so schön, dass sie locker mit einem Hochglanzmagazin mithalten können – das eine oder andere Mal wurde es auch schon geschafft. Einige Beispiele kann man sich im KUKA Systems TV ansehen. Und bestimmt heißt es bald wieder „Licht an, Kamera läuft und Action“.

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