TechTuesday: Ionisierend.

TechTuesday: Ionisierend.


Gepostet Von am 2014-09-02

Heute wird es mal ein bisschen komplizierter: Mit Hilfe eines Plasmastrahls als Wärmequelle können Materialien miteinander verschweißt werden. Bei Plasma handelt es sich um einen Lichtbogen aus hocherhitztem, elektrisch leitendem Gas, meist Argon gemischt mit Wasserstoff oder Helium. Dieses schützt die Schmelze vor Oxidation und stabilisiert den Lichtbogen. Hochfrequenzimpulse ionisieren das durch den Plasmabrenner strömende Plasmagas. Ein Hilfslichtbogen brennt zwischen der negativ gepolten Wolframelektrode und der als Düse ausgebildeten Anode und ionisiert die Gassäule zwischen Düse und plusgepoltem Werkstück und ermöglicht ein berührungsloses Zünden. Das Plasma wird dabei durch eine wassergekühlte Kupferdüse zu einer zylindrischen Gassäule eingeengt. Damit ergibt sich eine höhere Energiekonzentration als bei anderen Schutzgasschweißverfahren, was wiederum höhere Schweißgeschwindigkeiten zulässt. Plasmaschweißverfahren weisen eine große Toleranz bei der Bauteilpositionierung auf und bieten damit Vorteile in der Spaltüberbrückung. Durch die Energiedichte des Plasmastrahls sind hohe Schweißgeschwindigkeiten bei gleichzeitig porenarmen, weitgehend spritzfreien Nähten möglich. Zudem sind Verzug und Spannungen relativ gering, was sich besonders bei der Verarbeitung großer Bauteile bezahlt macht. Daher wird der besonders stabile Prozess gerne im Behälter- und Apparatebau, aber auch in der Raumfahrt oder im Rohrleitungsbau angewendet. VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 5.0/5 (2 votes... Mehr
Hoher Besuch im Erzgebirge

Hoher Besuch im Erzgebirge


Gepostet Von am 2014-08-28

Im Rahmen der am kommenden Sonntag anstehenden Landtagswahl in Sachsen besuchte Sigmar Gabriel den Geschäftsbereich Werkzeugbau im schönen Erzgebirge. Landtagskandidatin Simone Lang lud den Wirtschaftsminister und amtierenden Vizekanzler ein, Unternehmen vor Ort zu besuchen. Als größter Arbeitgeber der Region Schwarzenberg durfte KUKA Systems dabei nicht fehlen. Begleitet von einer Schar Journalisten traf Sigmar Gabriel in Schwarzenberg Frank Klingemann, den Geschäftsführer von KUKA Systems aus Augsburg, sowie die ortsansässigen Leiter des Geschäftsbereiches Werkzeugbau, Michael Ziemert (Standortleiter) und Ralph Teumer (Kaufmännischer Leiter). Ebenfalls mit von der Partie waren die Vorsitzenden des Betriebsrates Marion Schaberich und Ronny Eisenreich. Bei einer Betriebsführung ließ sich der Wirtschaftsminister genau erklären, welche Aufgaben KUKA Systems in Schwarzenberg ausführt und begutachtete das aktuellste Projekt, die Presswerkzeuge für die Seitenwand des in dieser Woche neu vorgestellten Volvo SUV-Modells. Dabei unterhielt er sich locker mit einigen Mitarbeitern, denen die Gruppe auf dem Weg begegnete und erkundigte sich über die jeweiligen Arbeitsbereiche. Großen Zuspruch fand vor allem die Ausbildung bei KUKA in Schwarzenberg, bieten diese doch immerhin 39 Ausbildungsplätze an,  und unterstützen so die eher strukturschwache Gegend. „Das ist für uns ebenso wichtig, wie für die Auszubildenden selbst, schließlich brauchen wir immer fähige Nachwuchskräfte“, so der kaufmännische Leiter Ralph Teumer. In einer anschließenden Gesprächsrunde erkundigt sich Gabriel über die wirtschaftliche Lage der Unternehmen im Erzgebirge und diskutiert interessiert mit den KUKAnern über die aktuellen Entwicklungen hin zur Industrie 4.0. Auch aktuelle Wünsche an die Politik wurden mit den Schwarzenbergern zum Abschluss besprochen – hier ging es vor allem darum, wie die Region zukunftssicher gemacht werden kann und wie KUKA Systems dazu beitragen kann. VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 2.8/5... Mehr
TechTuesday: Premiere.

TechTuesday: Premiere.


Gepostet Von am 2014-08-26

In den letzten Wochen haben wir euch jede Woche eine andere Technologie vorgestellt und damit unser breites Leistungsspektrum aufgezeigt. Wozu sind all diese verschiedenen Möglichkeiten aber letztlich gut? Heute geht es einmal um das „Gesamtpaket“. Wie wendet KUKA Systems all diese Technologien in Kundenprojekten an und konzipiert Schritt für Schritt eine Anlage? Über dem gesamten Prozess steht das zu fertigende Bauteil des Kunden im Mittelpunkt. Als einer der ersten Schritte wird zusammen mit unseren Experten der genaue Bedarf analysiert und eine geeignete Technologie evaluiert. Ist diese gefunden, werden die einzelnen Produktionsschritte genau definiert und ein Anlagenkonzept entwickelt. In Abstimmung mit dem Kunden wird dieses zunächst virtuell geplant und optimiert – Platzbedarf, Taktzeiten, Logistik und vieles mehr müssen schließlich in der fertigen Anlage gut durchdacht sein. Erst danach wird die Anlage realisiert, sodass in der Produktionshalle nur noch der Feinschliff stattfindet. Hier sorgen unsere Techniker dafür, dass nichts ruckelt oder klemmt – und natürlich für die Umsetzung der jeweiligen Technologie in höchster Qualität, sei es nun Schweißen, Löten oder Schneiden. Denn was am Ende zählt, ist das perfekte Produkt für unseren Kunden. Diesen Prozess haben unsere Kollegen gerade finalisiert und das Ergebnis ist eine neue Anlage zur Produktion von Leiterrahmen, einer tragenden Struktur in Kraftfahrzeugen mit separatem Fahrgestell, bei einem Kunden aus dem Automotivebereich. Als kleinen Vorgeschmack seht ihr hier exklusiv in einem kurzen Trailer einen Überblick über die Anlage – mehr zu dem Projekt könnt ihr bald hier lesen.     VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 5.0/5 (5 votes... Mehr
Making of…

Making of…


Gepostet Von am 2014-08-25

Vor einigen Wochen war ein kleines Team unterwegs, um einen neuen Film zu drehen. Eine neue Anlage ist vor Kurzem in einem spannenden Kundenprojekt entstanden und wir durften das Ergebnis dokumentieren. Da wurde geputzt und programmiert, auf Dächer gestiegen und mit einer Menge Kameraequipment hantiert. Wir freuen uns, den Film bald hier präsentieren zu können ! Diashow abspielen     VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 5.0/5 (1 vote... Mehr
TechTuesday – Löten

TechTuesday – Löten


Gepostet Von am 2014-08-19

Ein weiteres, sehr beliebtes Fügeverfahren in der Elektrotechnik ist das Löten. Es garantiert eine stabile, korrosionsbeständige, strom- und wärmeleitende Verbindung zwischen zwei Metallteilen. Beim Löten wird eine leicht schmelzbare Metalllegierung als Verbindungsmaterial eingesetzt und zusätzlich appliziert, um die Bauteile zu verbinden. Auf diese Weise lassen sich auch verschiedene Materialien gut verbinden. Löten ist darüber hinaus auch unter Vakuum oder Schutzgas möglich und erfüllt dann hohe Reinheitsansprüche wie in der Halbleiter-Montage oder spezielle Verbindungen für Hochvakuumanlagen oder Elektronenröhren.Eingesetzt wird das Verfahren beispielsweise zur Produktion in der Photovoltaikmodulproduktion oder auch ganz generell in der Kleinserienfertigung von elektronischen Bauteilen.   VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 5.0/5 (1 vote... Mehr
Duales Studium bei KUKA

Duales Studium bei KUKA


Gepostet Von am 2014-08-18

Vor Kurzem habe ich meinen Bachelor an der Hochschule Augsburg abgeschlossen – im dualen Studium mit paralleler Ausbildung bei KUKA Systems. Dabei sind Hochschule und Berufsschule so abgestimmt, dass einmal wöchentlich Berufsschulunterricht statt der Vorlesung stattfindet. Dazu kann man im Praxissemester und während der Semesterferien das Gelernte direkt im Betrieb anwenden. Auch die Bachelorarbeit habe ich bei KUKA geschrieben und dabei an einem Projekt gearbeitet,  das als krönender Abschluss auf der diesjährigen Automatica präsentiert wurde. In erster Linie habe ich mich dabei mit dem Handführen des LWR iiwa und dem Thema Mensch-Roboter-Kollaboration beschäftigt. Nun hat die Hochschule Augsburg einen neuen Imagefilm für die Fakultät Elektrotechnik gedreht und mich gebeten, darin als Beispiel für einen späteren Berufsweg als Absolvent zu fungieren. Wir haben die Gelegenheit genutzt und direkt auf der Automatica vor der aufgebauten Applikation, dem KUKA work assistant, gedreht. Ich durfte berichten, wie es mir im Studium ergangen ist und welche Möglichkeiten sich mir nun bieten, um Studieninteressierten eine bessere Vorstellung des späteren Berufs zu geben. Auch mein jetziger Chef kommt in dem Film zu Wort und zeigt die Vorteile des dualen Studiums aus Sicht des Unternehmens auf. Den Film findet ihr auf den Seiten der Hochschule Augsburg. Hier seht ihr ein paar Bilder vom Making Of:                                 VN:F [1.9.22_1171]Eure Bewertung ?bitte kurz warten...Rating: 4.8/5 (5 votes... Mehr
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